Islam

Islamischer glaube

Im 21. Jahrhundert hat die Massenmedien sein Höhe Punkt erreicht, als das einflussreichste Bildung- und Informationsmittel. Finanziert und gefördert durch finanzielle Kapitalbesitzer, übermitteln die Informationen in den Interessen deren Sponsoren, wobei der Zweck und Grund für den gelehrten oft unklar ist.

Es heißt ja: „Man sollte nicht alles glauben, was die Medien uns berichten“. Das sind die Worte von denen die von den Medien beschädigt sind, und denen man nicht die Gelegenheit gab sich zu äußern um dies anzuzweifeln.

IT-System hat sich in den letzten 10 Jahren so sehr entwickelt, dass es zu einer Liberalisierung der Massenmedien geführt hat, wo jeder seine Meinungen, Ideen und Erfahrungen mit der ganzen Welt teilen kann, was den finanziellen Kapitalbesitzer erschwert deren Zwecke und Ziele in der Öffentlichkeit durchzusetzen.

Warum auch immer, der Islam von den öffentlichen und geförderten Massenmedien als kriminelle Organisation, Feudalsystem, intolerant gegenüber Gleichstellung der Geschlechter, dargestellt ist, kann es niemand erklären. Eins steht fest, wir wollen Ihnen in kurzer Zusammenfassung einen klaren Einblick in den Islamischen Herzen gewähren, um die Authentizität des Islam aufzuleuchten.

Das Fundament des Islamischen Glaubens, basiert sich hauptsächlich auf die fünf Säulen des Islams.

  1. Die Schahada (Glaubensbekenntnis)

Ein Zeugnis ablegen, dass keiner das Recht hat angebetet zu werden außer Allah, und dass Muhammad (Sallallahu aleyhi wa Salim) der Diener und Gesandte Allahs ist.

Dieses Zeugnis muss mit reinem Herzen und voller Absicht abgelegt werden. Mit diesem Bekenntnis kann jeder dem Islam beitreten um über die Güte und Barmherzigkeit Allahs zu erfahren.

  • Salat (Das Verrichten des Gebets)

Allah der Erhabene hat dem Menschen fünf obligatorische Gebete am Tag auferlegt, wodurch Muslime praktisch den ganzen Tag über an Allah und die Vergänglichkeit des Lebens erinnert werden.

Durch diesen Gottesdienst wird natürlich ein Gebot Allahs befolgt: Die Barmherzigkeit des Schöpfer zu erlangen, daneben auch die Ängste und Wünsche dem Schöpfer mittzuteilen um von Ihm die Unterstützung zu erhalten.

Diese verpflichtenden Gebete finden zu unterschiedlichen Zeiten statt und richten sich nach dem Stand der Sonne.

Um ein Gebet zu verrichten sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Eine davon ist der Zustand der rituellen Reinheit, welche durch eine im Ablauf fest vorgeschriebene rituelle Waschung erlangt wird.

  • Das Zakah

Allah (Gott) gibt jeden Muslim die Möglichkeit, einmal im Jahr verpflichtend, durch eine weitere Form des Gottesdienstes, sich von schlechten Eigenschaften wie Habsucht und Egoismus zu reinigen.

Man gewährt ein Zehntel seines Besitzes an armen Leuten, um bedürftigen Menschen zu einem würdigen Platz in der Gesellschaft zu verhelfen.

  • Ramadan (Das Fasten)

Der neunte Mondmonat des islamischen Kalenders ist für Muslime der Monat des Fastens. Im diesen Monat, müssen sich Muslime vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang in Enthaltsamkeit üben (u.a. hinsichtlich der Nahrungsmittelaufnahme).

Dabei hat Allah in seiner unendlichen Barmherzigkeit eine Ausnahme für Kranke, Reisende und solche die nicht in der Lage sind zu fasten, festgelegt.

Muslime nutzen diesen heiligen Monat um den Grad ihrer Frömmigkeit in allen Bereichen ihres Lebens zu steigern.

  • Hadsch

Die Wallfahrt nach Mekka, der heiligsten Stadt im Islam wird als Hadsch bezeichnet. Sie ist für Muslimen, sofern sie dazu körperlich und finanziell in der Lage sind, eine Pflicht dies einmal in ihrem Leben vollzuziehen.

Der alljährliche Hadsch beginnt im zwölften Monat des islamischen Mondjahres. Dabei tragen die Pilger einfache Gewänder, die alle Unterschiede der Klasse und Kultur aufheben. Durch die Pilgerfahrt erfahren Muslime die Vergebung aller Sünden durch Allah und erreichen durch Hingabe und hochgradige Spiritualität eine Reinigung ihrer Seele.

Ein ehrenvoller Charakter sollte unserem Vorbild entsprechen, das Ziel eines jeden Muslims sein. Als einfache Beispiele für diesen Teil ist der Umgang mit den Eltern oder den Nachbarn anzuführen. Sie haben auf die jeweils eigene Art und Weise einen hohen Stellenwert und sind daher mit besondere Sorgfalt und Güte zu behandeln.

Gott schickte im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder Propheten und Gesandte zu den Menschen, um sie zur Anbetung des einzigen, wahren Gottes anzuhalten. Gott sagt im Koran:

Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (der da predigte): „Dient Allah allein und meidet die Götzen. „Dann waren unter ihnen einige, die Allah leitete, und es waren unter ihnen einige, die das Schicksal des Irrtums erlitten. So reist auf der Erde umher und seht, wie das Ende der Leugner war!“ (Sure 16, Vers 36)

Viele dieser Propheten werden im Koran namentlich erwähnt, wie z.B. Noah, Abraham, Moses, David und auch Jesus, welcher nach islamischer Lehre ebenfalls ein geehrter Prophet war, der die Lehre der vorangegangen Propheten verkündete und bestätigte. Die Vorstellung von der Göttlichkeit Jesu liegt den Muslimen hingegen fern, da diese nur Gott selbst gebührt. Dies wird im Koran mit den folgenden Worten klargestellt:

O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn von der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und sein Wort, das er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und seine Gesandten, und sagt nicht: „Drei“. Lasset davon ab – das ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist und Allah genügt  als Anwalt.“ (Sure 4, Vers 171)

Aus islamischer Sicht sind also alle göttlichen Religionen (auch Judentum und Christentum) in ihrem Ursprung nicht anders als der Islam. Jedoch wurde die reine Botschaft der Propheten im Laufe der Zeit immer wieder durch Menschenhand manipuliert und verfälscht, so dass die Entsendung eines neuen Propheten notwendig wurde, um den Glauben wieder richtig zu stellen.

Der Islam ist die Anleitung für ein erfülltes, zweckmäßiges Leben, welches zu Zufriedenheit führt. Durch diese Anleitung gibt der allmächtige Gott jedem Menschen die Möglichkeit, sein Leben auf die beste Art und Weise zum Wohle seines eigenen Seelenheils und zum Wohle der Gemeinschaft zu nutzen.